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IBG - Institut für Bildung im Gesundheitsdienst GmbH

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Zertifiaktsüberreichung an 13 HeimleiterInnen

Am 29. September überreichte Markus Mattersberger an 13 AbsolventInnen die E.D.E Zertifikate. Die Abschlussfeier fand im Bezirksalten- und Pflegeheim Kirchdorf an der Krems statt und die TeilnehmerInnen präsentierten ihre Projektarbeiten vor einem Publikum.

 

4 Semester berufsbegleitende Weiterbildung

Die rasante Veränderung der gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Umwelt verlangt von Trägern und Einrichtungen der SeniorInnenbetreuung und –pflege, den Herausforderungen gerecht zu werden. Neben einem hohen Maß an Sozialkompetenz ist ein betriebswirtschaftliches Wissen notwendig, um ein Alten- und Pflegeheim professionell und werteorientiert leiten zu können. Das Lerngangskonzept ist genau auf diese Anforderungen aufgebaut und das europaweit gültige E.D.E Zertifikat bietet einen idealen Abschluss für die Berufsbiografie.

830 Stunden Weiterbildung, davon 480 Stunden in Theorieseminaren, 80 Stunden Projektmanagement, 80 Stunden Leitungspraktika, 120 Stunden Transfer in die Praxis, 30 Stunden Coaching und 40 Stunden in Form einer Studienreise, so lauten die trockenen Zahlen dieser intensiven Weiterbildung. Organisiert und durchgeführt wurde der Lerngang mit E.D.E Zertifikat vom Institut für Bildung im Gesundheitsdienst IBG in Kooperation mit dem Tiroler Bildungsinstitut Grillhof. Die Gruppenbegleitung lag zum Teil beim Leiter des Grillhofes Franz Jenewein und für die Seminareinheiten in Bad Schallerbach OÖ beim IBG.

 

Wenn aus Ideen Erfolge werden …

Unter diesem Motto erfolgten die Präsentationen der Projekte und die Abschlussfeier im Rahmen eines Festaktes. Anstelle von Prüfungen planten und realisierten die TeilnehmerInnen Projekte mit professionellen Managementmethoden. Die Verknüpfung von Theorie und Praxis ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal dieses Lerngangs. Ausgehend von der Ideenfindung und dem Erlernen professioneller Projektmanagementmethoden arbeiteten die TeilnehmerInnen gut ein Jahr an einem konkreten Projektvorhaben. Die öffentliche Präsentation im Rahmen einer Projektpräsentation diente als Ideenmesse und zudem diente der Erfahrungsaustausch der Förderung des gemeinsamen Lernens zum Wohle der BewohnerInnen.

 

Ideen für die Zukunft…

Monika Auinger, Sozialhilfeverband Schärding, präsentierte ein Konzept zur Förderung psychosozialer Gesundheit. Mit den MitarbeiterInnen wurde ein Maßnahmenkatalog erstellt und es wurden bereits die ersten Aktivitäten gesetzt. Mit der Implementierung des psychobiografischen Pflegemodells Böhm hat Gabriele Burket im Bezirksalten- und Pflegeheim des Sozialhilfeverbandes Kirchdorf ein großes und nachhaltiges Projekt umgesetzt. Durch die gezielte Ressourcenförderung und Milieugestaltung konnte bei vielen BewohnerInnen eine Reaktivierung in Bezug auf ihre Selbständigkeit und Selbstbestimmtheit erzielt werden. Im Sozialhilfeverband Braunau am Inn haben sich Nicole Eichberger und Stefanie Mühlbacher mit der Verschriftlichung des gesamten Prozesses vom ersten Kontakt bis zum Einzug des Bewohners bzw. der Bewohnerin auseinander gesetzt. Paul Exenberger hat mit dem Thema „Neuplanung und Verschriftlichung des Einzugsprozesses im Altenwohn- und Pflegeheim Brixen im Thale“ eine wichtige Vorarbeit für andere Heime geleistet. Peter Hauser entwickelte mit seinem Team ein Beschäftigungs- und Gestaltungskonzept anhand der Biografie. Mit diesem Projekt konnte der kreative und handwerkliche Bereich für die BewohnerInnen ausgeweitet werden. Für das IntegrationsZentrum RETTET DAS KIND Seebach erarbeitete Gabriele Köfer ein zukunftsorientiertes Konzept im Rahmen der Behindertenhilfe mit dem Schwerpunkt der Begleitung verhaltensauffälliger Kinder und Jugendlicher. Für den Gemeindeverband Seniorenwohnheim Unteres Saalachtal setzte Christian Lahnsteiner das Projekt „Öffentlichkeitsarbeit 2.0 mit dem Schwerpunkt „Employment Branding“ um. Alternative und inklusive Betreuungsformen in der Altenhilfe sind ein viel diskutiertes Thema. Evelyn Schöftner erarbeitete für ihr Projekt ein Konzept für die Quartiersarbeit im Weidachhof St. Josef. Mit diesem Projekt ist es gelungen den Anteil an Freiwilligenarbeit zu erhöhen und die NachbarInnen und Angehörigen stärker zum Wohle der BewohnerInnen einzubinden. Heike Schütz-Krennbauer entwickelte ein Konzept für eine einheitliche MitarbeiterInnenbeurteilung für den SHV Linz-Land und Elisabeth Selner erarbeitete Stellenbeschreibungen für die Pflegedienstleitung, Stationsleitung und Heimleitung im Pflegeheim Gästehaus Veronika. Eva Wurzinger wählte für ihre Projektarbeit das Thema „Konzept für die Einführung von E-Qalin im Alten- und Pflegeheim St. Teresa Bad Mühllacken“.

 

Zum Schluss ein Fest – Würdigen und Loslassen

 

Im Rahmen des Festaktes begrüßte die Geschäftsführerin des IBG, Adelheid Bruckmüller zahlreiche Gäste wie den Bezirkshauptmann von Kirchdorf und Gastgeber Dieter Goppold, den Präsidenten des Bundesverbandes der Alten- und Pflegeheime Österreichs, Markus Mattersberger, den Obmann der ARGE Alten- und Pflegeheime OÖ Bernhard Hatheier und viele andere Gäste und Angehörige. Die ARGE OÖ ist Kooperationspartner und die Ausbildung wurde vom Land Oberösterreich, Landesrätin Birgit Gerstorfer unterstützt, in ihrem Namen wurden Grußworte an die AbsolventInnen überbracht. „Die 13 AbsolventInnen haben mit dem heutigen Tag einen Meilenstein ihrer beruflichen Laufbahn erreicht und einen intensiven Lernweg berufsbegleitend und gemeinsam beschritten“, so Franz Jenewein, Leiter des Grillhofes. Die LerngangsabsolventInnen verabschiedeten sich mit einem Dank und digitalen Fotoimpressionen. Bei einem genussvollen Buffet und vielen Gesprächen mit den zahlreichen GratulantInnen blieb noch Zeit für einen gemeinsamen Ausklang und Abschied ….aber die Gruppe hat schon einen Wiedersehenstermin vereinbart.

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